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 Land of the Dead

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King Thoros
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BeitragThema: Land of the Dead   So Jan 09, 2011 1:33 am

Land of the Dead ist der vierte Teil einer Horrorfilm-Reihe des US-amerikanischen Regisseurs George A. Romero aus dem Jahr 2005. Der Film unterscheidet sich in mancher Hinsicht von traditionellen Zombiefilmen, insbesondere durch die Darstellung der Zombies. Nachdem diese in Day of the Dead bereits in der Lage waren zu lernen, gibt Romero ihnen hier die Fähigkeit, sich zu organisieren.

Handlung:
Mehr als drei Jahre nach dem Ausbruch einer Zombie-Epidemie leben die letzten Überlebenden in einer von Flüssen und elektrischen Zäunen abgegrenzten Stadt. Innerhalb dieser Grenzen hat sich erneut eine gesellschaftliche Kluft zwischen Reich und Arm aufgetan. Die Reichen wohnen in einem luxuriösen Hochhaus namens Fiddler’s Green und besitzen ihre eigene Polizeimacht, während die Armen in einem Ghetto ihr Dasein fristen und ums Überleben kämpfen. Dieses system wird vom korrupten Bürgermeister Kaufman kontrolliert.

Eine Gruppe unter Führung von Riley plündert mithilfe der von ihm entwickelten Dead Reckoning, einem waffenstrotzendem Panzerwagen, regelmäßig unter Einsatz ihres Lebens die umliegenden Ortschaften, um Lebensmittel und Luxusgüter für die Oberschicht zu besorgen. Um die Zombies abzulenken feuert die Dead Reckoning Feuerwerksraketen ab, da die Untoten jedes Mal wie gebannt auf das Feuerwerk starren. Bei einer solchen Plünderung schlachtet Rileys Gruppe zahlreiche Zombies ab. Dabei wird sie von dem anscheinend etwas intelligenteren Zombie Big Daddy beobachtet, der teils vergeblich versucht, einige andere Zombies zu retten, indem er sie aus der Schusslinie der Dead Reckoning schubst. Big Daddy sieht wie die abziehende Dead Reckoning in Richtung des weithin sichtbaren Fiddler's Green davon fährt, und tritt wütend den Weg dorthin an. Zahlreiche weitere bisher ziellos umherirrende Zombies folgen ihm, anscheinend von seiner Entschlossenheit beeindruckt.

Riley plant sich mit einem Auto zusammen mit seinem Freund Charlie in die kanadische Wildnis durchzuschlagen, da er dort aufgrund der geringeren Bevölkerungsdichte auf ein Leben in Abgeschiedenheit ohne das Zombie-Problem und ohne die Zäune der abgeschotteten Stadt hofft. Daher sollte dieser Einsatz mit der Dead Reckoning und dem Versorgungsteam sein letzter sein. Als er jedoch an diesem Tag das bereits gekaufte Auto aus der Werkstatt abholen will, findet er es nicht vor.

Sofort eilt er zusammen mit Charlie zu Chihuahua, von dem er das Auto gekauft hatte, in dessen Bar, um ihn zur Rede zu stellen. Diese Bar gehört ebenfalls zum „system Kaufman“: Hier kann sich das einfache Volk mit Glücksspiel, Drogen und Sex vom harten Alltag ablenken lassen und kommt so nicht so schnell auf die Idee, sich gegen die Oberschicht zu wenden. An diesem Abend gibt es eine besondere Attraktion: Zwei Zombies sollen in einem Käfig um eine junge Frau (Slack) kämpfen und es kann darauf gewettet werden, welcher von beiden es als erstes schafft, einen Bissen aus ihr herauszureißen. Als Riley dies mitbekommt, rettet er Slack, indem er beiden Zombies in den Kopf schießt. Wegen der Schüsse entsteht in der Bar eine Panik. Dieses Chaos versucht Chihuahua dazu zu nutzen, Riley zu erschießen. Charlie, der zwar geistig etwas zurückgeblieben ist, sich aber zur Aufgabe gemacht hat, Riley zu beschützen und ein Meisterschütze ist, verhindert dies, indem er Chihuahua mit einem gezielten Schuss niederstreckt. Nun stürmt Kaufmans Polizei in die Bar, nimmt Riley, Charlie und Slack fest und wirft sie ins Gefängnis.

Cholo, ein Mitglied von Rileys Gruppe, arbeitet seit Jahren loyal für Kaufman und entsorgt seinen Müll (die Leichen von Kaufmans Gegnern, die als Zombies auf der Müllkippe der Stadt vegetieren), in der Hoffnung sich auf diese Weise eine Wohnung im Fiddler's Green zu verdienen, was letztlich den Zutritt zur Oberschicht bedeutet. Als ihm dieser verwehrt wird und Kaufman ihn obendrein töten lassen will, entführt er die Dead Reckoning und erpresst den Bürgermeister mit der Drohung, um Mitternacht mit ihr auf das Fiddler's Green zu schießen, wenn er nicht bis dahin fünf Millionen US-Dollar erhält.

Kaufman denkt nicht daran, zu zahlen („Wir verhandeln nicht mit Terroristen!“) und verlangt stattdessen von Riley, die Dead Reckoning für ihn zurückzuerobern. Riley erklärt sich damit unter der Bedingung einverstanden, dass auch Slack und Charlie wieder freigelassen werden und ihn bei dieser Mission begleiten dürfen. Weiterhin verlangt er zum Schein ein neues Auto, damit er seine Flucht nach Kanada doch noch antreten kann. Dies soll aber nur von seinem eigentlichem Plan ablenken: Die Dead Reckoning zurückzuerobern, sie aber nicht Kaufman zu bringen, sondern mit ihr nach Kanada zu fliehen.

Währenddessen hat die inzwischen gewaltig angewachsene Gruppe der Zombies einen der Flüsse erreicht, der bisher die Menschenstadt von dem Land der Untoten sicher abgegrenzt hatte. Big Daddy sieht das Spiegelbild des Fiddler's Green im Wasser und lässt sich daher in den Fluss fallen. Die anderen Zombies folgen daraufhin ihrem „Führer“, durchqueren auf diese Weise den Fluss und gelangen tatsächlich bis in die Stadt, wo sie über die Bewohner herfallen.

In der Zwischenzeit gelingt es Riley, die Dead Reckoning unter seine Kontrolle zu bringen. Er lässt Cholo laufen, der aber kurz darauf von einem Zombie gebissen wird und sich, den sicheren Tod vor Augen, auf den Weg in die Stadt macht, um sich doch noch an Kaufman zu rächen. Riley bemerkt nun den Angriff auf die Stadt und schafft es, mit der Dead Reckoning einige Bewohner vor den Zombies zu retten. Allerdings stellt Riley fest, dass sich die Zombies nicht mehr von Feuerwerk ablenken lassen.

Kaufman bereitet inmitten des in der Stadt einsetzenden Chaos seine Flucht vor, wird daran aber von Big Daddy gehindert. Cholo, mittlerweile selbst zum Zombie geworden, fällt in dem Augenblick über ihn her als auch Big Daddy seine Rache vollendet und Kaufman und sein Fluchtauto explodieren lässt.

Die Überlebenden der Stadt erklären Riley, dass sie sich nun an einen Wiederaufbau machen, dieses Mal aber ohne Klassenunterschiede. Riley zweifelt daran und macht sich lieber mit seinen Freunden und der Dead Reckoning auf den Weg nach Kanada. In einer der letzten Szenen hat Riley die Gelegenheit, Big Daddy und einige der ihm folgenden Zombies zu vernichten. Dieses Mal verzichtet er allerdings darauf, die Zombies mit der Dead Reckoning abzuschlachten und zeigt Mitgefühl. Stattdessen lässt er sogar einige Feuerwerkskörper des Panzerwagens in die Luft abfeuern, weil er der Meinung ist, seine Gruppe werde sie in Zukunft nicht mehr benötigen.

Entstehung:
George A. Romeros Drehbuch zur Fortsetzung der Living-Dead-Reihe (bisher bestehend aus Night of the Living Dead, Dawn of the Dead und Day of the Dead) wurde im Jahr 2001 unter dem Titel Dead Reckoning fertiggestellt. Bevor Romero das Drehbuch Dead Reckoning nannte, war es ein Drehbuchentwurf für den Film Resident Evil, welcher aber abgelehnt wurde. Danach hat es Romero stark abgeändert, ihm eine andere Richtung gegeben und als sein eigenes Projekt neu entwickelt. Nach den Terroranschlägen des 11. Septembers wurde es jedoch von den Studios als unzeitgemäß abgelehnt.

Eineinhalb Jahre später überarbeitete Romero sein Skript nochmals, um die Auswirkungen des Terroranschlages auf die Gesellschaft einzubauen. Nachdem sich die 9/11-Spannungen legten, begannen 2003 erste Verhandlungen mit 20th Century Fox. Das Studio wünschte jedoch die Änderung des Titels in Night of the Living Dead: Dead Reckoning mit der Absicht die „Living Dead-Reihe“ neu aufzurollen, was Romero verweigerte.

Nach eineinhalbjährigen Verhandlungen wandte sich Romeros Agent an Ex-Warner Bros.-Präsident Mark Canton, der gerade die Produktionsfirma Atmosphere gegründet hatte. Er gab dem Projekt über Nacht grünes Licht und ein Budget von etwa 15 Millionen US-Dollar. Universal Pictures sicherte sich die Vertriebsrechte für den Film.

Ungewöhnlich für ein Projekt mit dieser Thematik und Größenordnung sicherte man Romero uneingeschränkte künstlerische Freiheit zu. Es gab lediglich die Auflage, die Gewaltdarstellungen bei Bedarf etwas abzumildern, um entsprechend dem Zensurverhalten der verschiedenen Ländern eine zu hohe Altersfreigabe zu umgehen. Dazu verwendete Romero den Trick, diese Gewaltszenen durch später ergänzte Bildelemente im Vordergrund teilweise zu verdecken. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, diese Szenen in seinem Director's Cut wieder herzustellen.

Meine Meinung:
Ich finde das ist ein extrem spannender Film und er ist es wert, ihn zu sehen.
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